​Unser Trinkwasser - ein knappes Gut

In diesem Interviewfilm klären wir, warum Schmitten ein umfassendes Investitionsprogramm für die Wasserversorgung startet und welche Mehrbelastung das für die Bürger*innen bedeutet.

Ausgangslage

Im vergangenen Sommer musste der Trinkwassernotstand ausgerufen werden. Der Grund: lang anhaltende Trockenheit mit nur wenig Niederschlägen. Das hatten wir allerdings auch schon in den Vorjahren. Aber jetzt, im dritten Dürresommer, drohte unser Trinkwasser, unser wichtigstes Lebensmittel, erstmals auszugehen. Der Verbrauch war einfach höher als es die Grundwasserneubildung ausgleichen konnte. Damit sanken die begrenzten Wasservorräte schnell. Von daher braucht es die Ideen von allen und ein gemeinsames Konzept.

Schmitten liegt in einer Mittelgebirgsregion. Der Taunus besteht aus altem, nur schwach geklüfteten Festgestein, im Gegensatz zu jüngeren Lockergesteinen wie im Rheingraben. Die Speicherfähigkeit und auch die Ergiebigkeit der Quellen sind somit einfach geringer, auch im Vergleich bei höheren Jahresniederschlägen. Durch den Klimawandel ist zu erwarten, dass sich die Lage eher verschärfen wird. Der Zukauf von zusätzlichem Trinkwasser ist auf Grund der aktuellen Vertragsgestaltung durch den Wasserverband unrealistisch.

 

Reaktion und Option

Die Gemeinde hat im August einen Experten vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie in die Gemeindevertretung eingeladen. Als Geologe mit guter Lokalkenntnis der vorhandenen Trinkwassererschließungsanlagen informierte er über die Begrenztheit der Ressource Trinkwasser in Schmitten und über Möglichkeiten zur Optimierung der Wasserversorgung. Eine Vielzahl von Maßnahmen zur Trinkwassergewinnung angefangen von einer zusätzlichen Verbindungsleitung vom Hochbehälter in Treisberg mit tendenziellem Wasserüberschuss nach Dorfweil und damit Anschluss ans Schmittener Wassernetz. Aber auch die Reaktivierung stillgelegter Brunnen z.B. in Seelenberg, bis hin zur Überprüfung und Instandsetzung des bestehenden Trinkwasser-Rohrleitungssystems, um Wasserverluste zu vermeiden, wurden als Lösungswege vorgestellt. Neben einer Trinkwasser- muss auch an eine Brauchwassergewinnung gedacht werden. Auch so kann man zumindest etwas gegensteuern. Denn: Wir müssen zukünftig mit der Ressource Wasser noch viel sparsamer umgehen.

 

Unsere Ziele in der Schmittener Wasserversorgung

Daher wurden schon im August entsprechende Anträge in das Parlament eingebracht. Wir, die b-now Schmitten, haben gemeinsam mit CDU und UBB einen Antrag zur Erarbeitung eines grundsätzlichen Konzeptes für die zukünftige Wasserversorgung und Wasserbeschaffung gestellt. Dies beinhaltete die Forderung nach einem Programm des nachhaltigen Umganges mit Trinkwasser, also Wasser zu sparen. Darin liegt natürlich ein sehr großes Potenzial. Darüber hinaus haben wir ein gemeindeeigenes Förderprogramm „3.000 Regenfässer für Schmitten“ vorgestellt. So könnte in kurzer Zeit mit wenig Aufwand durch alle Schmittener Bürger noch so viel mehr Regenwasser aufgefangen und genutzt werden. Der Regen stellt keine Rechnung! Leider konnte sich dieser gute Antrag nicht durchsetzen. Hier bleiben wir dran!

In der kommenden Legislaturperiode setzen wir uns aktiv für eine deutliche Steigerung der Investitionen in unsere Wasserinfrastruktur ein.

Selbstverständlich gilt es, Gespräche mit den umliegenden Gemeinden, Wasserverbänden und auch mit dem Kreis zu führen. Das Gewässermanagement muss optimiert werden und zusätzliche Wasserspeicher müssen geschaffen werden. Entsprechende Fördermöglichkeiten sind zu prüfen.

Für einen schonenden Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel ist es auch notwendig, die Bürger zu sensibilisieren und über Möglichkeiten zum Wassersparen zu informieren. Dabei können auch unsere Schmittener Kindergärten und Schulen gut eingebunden werden.

Gleichzeitig sollte die Gemeinde mit Nachrüstungen bei ihren Liegenschaft und Hallen mit gutem Beispiel vorangehen.

b-now Schmitten wird die Trinkwasserknappheit weiterhin konstruktiv thematisieren, notwendige und sinnvolle Maßnahmen mittragen und gute Vorschläge aktiv vorantreiben.

Aktuelles:              

Informationen zum

Glasfaserausbau

 

Straßensperrungen Schmitten/Dorfweil

17. Juli bis 28. August

 

hr-fernsehen, 06.08.2021

Auto-Posing: Ruhestörung

 

GVE-Sitzung am

27.10. um 19:30 Uhr

in Oberreifenberg in der Jahrtauschehalle

Link: folgt noch

 

b-now Treffen:

Einladung zum b-now-Stammtisch am

21. Oktober 2021
ab: 20:00 Uhr im Restaurant Sandplacken

 

Link zum Rats-informationssystem der Gemeinde

Hier der Link

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17.09.2020

hr fernsehen: engel fragt "Wie geil ist Rasen" Link zur Sendung

Gerade Biker, die auf kurvenreichen Straßen heizen, haben eine Debatte über Fahrverbote für Motorräder ausgelöst. 

 

04.08.2020

Link hr Fernsehen

 "Die Ratgeber"

Bikerlärm - Proteste gegen rüchsichtsloses Fahren

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