​Wir kümmern uns darum!

Unser Einsatz für ein liebenswertes Schmitten:

- Wie Schmitten mit seinen Ressourcen umgehen könnte

- Jung und alt in Schmitten

 
Schmitten und seine Ressourcen - unser Naturpark & nachhaltige Waldwirtschaft

 

Wer macht nicht gerne von uns einen Waldspaziergang, der eine gemütlich mit der Familie und Freunden beim Wandern, der andere nutzt ihn bei seiner regelmäßigen Joggingrunde. Kinder spielen dort gerne, gibt es doch eine Reihe von Möglichkeiten ungezwungen zu stromern, Verstecke zu erkunden und dabei noch die Natur zu beobachten. Doch wer sich in dieser Jahreszeit durch den Schmittener Forst begibt, hört an vielen Stellen die Motorsägen und das Brechen von Bäumen, die das Einschlagen markieren. Nun ist es eben auch die Jahreszeit für Rodungen, um den wirtschaftlichen Erfolg der Forstmaßnahmen der letzten 50 oder 100 Jahre heute einzufahren.

 

Nur was so viele von uns stört, und zu vielen Diskussionen auch innerhalb der Gemeinde führt, ist wie der Wald anschließend aussieht. Alle 20 Meter finden sich Rückegassen für schweres Gerät, Bagger fahren durchs Unterholz, um für Harvester Platz zu machen, an vielen Stellen erfolgte ein totaler Kahlschlag, um anschließend Douglasienschonungen anzulegen, obwohl diese gar nicht in unseren Waldbestand gehören, die Kronen bleiben dort liegen, wo sie gefallen sind und die Wanderwege und Forstwege sind teilweise unbenutzbar geworden, so dass diese erst wieder aufwändig in Stand gesetzt werden müssen. Da darf die Frage erlaubt sein, ob ein solcher Umgang wirklich erforderlich ist. Kann man Waldnutzung nicht auch anders machen? Sicherlich ist dieser Weg im Sinne des Fortschritts effizient, ob er nachhaltig ist, ist zu bezweifeln. Besonders irritiert es, wenn man im Wald unterwegs ist und die unverkauften Stapel noch von den Vorjahren sieht und daneben schon die neuen aufgestapelt werden. Wird hier nur nach einem festgelegten „Plan“ gefällt, ohne Anpassung an die Nachfrage und die örtliche Situation? Warum werden große Bereiche komplett gefällt, um dann aufwändig Schonungen anzulegen? Lernt doch heute jedes Schulkind bereits, dass damit Windbruch und Erosion besonders auf solchen Hängen auftreten können. Was daran nachhaltig sein soll, wäre darüber hinaus zu klären. Nun werden sicherlich einige sagen, dass gerade die angesprochenen Douglasien sich besser für den anstehenden Klimawechsel eignen sollen. Ob dem so ist, ist erst noch nachzuweisen und die Ertragskraft unseres einheimischen Waldes erhöhen sie auch nicht. Anstelle dessen könnten einheimische, werthaltige Hölzer angepflanzt werden, die auch zu einem zertifizierten Wald führen würden. Damit könnten langfristig auch höhere Einnahmen je geschlagenem Meter Holz erzielt werden, die einen Einsatz von teurem Gerät rechtfertigen.

Aber nicht nur die Holzernte wirft Fragen auf. Auch fehlt dem Waldbesucher ein Gesamtkonzept, was unsere Wanderwege angeht. Da diese gleichzeitig auch der Waldbewirtschaftung dienen, sind gerade sie in dieser Jahreszeit nicht im besten Zustand. Manchmal ist die Ableitung des Oberflächenwassers nicht intakt, so dass der gesamter Abschnitt unter Wasser steht. Entweder weil Abflüsse verstopft sind oder zerfahren wurden durch schwere Maschinen, oder auch nicht selten sind die Wege selbst zerfahren. Da erfreut es auch nicht das Herz des Erholungssuchenden, wenn große Mengen an Schotter aufgefahren werden und sich breite Schneisen durch den Wald ziehen. Und dennoch zieht der Wald bei jedem Wetter eine Vielzahl von Einheimischen und Gästen an, die trotzdem versuchen ihn zu genießen. Es ist zu erwarten, dass dem zukünftig eine noch größere Bedeutung zukommt. Schließlich ist Rhein-Main eine Zuzugsregion und mehr Menschen bedeuten auch mehr Erholungssuchende im Taunus. Dies sollte und könnte man für die Gemeinde nutzbar machen. Es fehlt jedoch an einem Gesamtkonzept. Nun könnte man sich zurückziehen und den verantwortlichen Forstbewirtschafter, Hessenforst, hinterfragen. Sicherlich wäre das auch angemessen. Nichts desto trotz handelt es sich um gemeindeeigenen Wald und daher kann und sollte die Gemeinde festlegen, wie mit ihrem Eigentum zum Wohle der Gemeinde umzugehen ist. Sie muss die Standards festlegen und auch die Kontrolle ausüben. Versäumnisse ansprechen und im direkten und zeitnahen Austausch mit dem Verwalter klären. Ein Gesamtkonzept muss her, dass sowohl die Erholungs-suchenden, die Interessen der Einheimischen einschließt, wie auch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt. Schließlich sollen unsere Kinder und Kindeskinder auch noch davon leben. Gerade deshalb muss in diesem Punkt mit Weitsicht agiert werden und die Schritte in die richtige Richtung für die nächsten Generationen gelenkt werden. Bei einem einfachen weiter so darf es nicht bleiben. Gerade unser Wald ist eine Investition in die Zukunft, bei der erst die folgenden Generationen darüber urteilen können, wie zukunftsorientiert und nachhaltig wir agiert haben.

 

Daher wird die b-now die zentrale Forderung nach einem nachhaltigen Konzept im Umgang mit unserem Wald einfordern, welches die unterschiedlichen Interes-senslagen berücksichtigt und anschließend durch die Verwaltung umzusetzen ist.

 

 

Jung und alt in Schmitten

Lokale Politik ist nur so gut, wie ihr Umgang mit den Jüngsten und den Ältesten unserer Gesellschaft.

Daher ist dafür Sorge zu tragen, dass keiner ausgegrenzt wird; im Gegenteil, als Wohngemeinde stellt man sich am besten dar, indem man den Schwerpunkt auf adäquate Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten legt. Eine entsprechende Infrastruktur mit attraktiven Busverbindungen innerhalb der Gemeinde und in die Umgebung, Versorgungsangebote an junge Familien und die ältere Generation macht unserer Gemeinde attraktiv. Kein „alter Baum“ soll verpflanzt werden. Ein erstes Angebot ist das neue Seniorenheim, das noch freie Plätze hat. Dazu gehören aber auch Konzepte und Lösungen für betreutes Wohnen zu Hause, Mehrgenerationenprojekte, um möglichst lange aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt wird für die b-now Vertreter die Entwicklung der Betreuungskonzepte für die Jüngsten sein. Gerade in dieser Zeit, da mehrheitlich beide Eltern berufstätig sind und es eine Vielzahl von Alleinerziehenden gibt, muss es entsprechende Betreuungsmöglichkeiten geben, die über das gewohnte Regelangebot von 7:30 Uhr bis 15 Uhr bzw. 16:30 Uhr hinausgehen. Nur so kann verhindert werden, dass viele ihre Kinder in andere Kommunen bringen. Ganz abgesehen von jeglicher Kostendiskussion, die Eltern für Kinderbetreuung in Schmitten zu zahlen haben. Nun werden viele zu dem Thema immer wieder betonen, dass es einen ausgeglichenen Gemeindehaushalt geben muss. Sicherlich ein wichtiger Punkt. Aber bringt es einer Gemeinde, die hauptsächlich von der Einkommensteuer ihrer Bürger lebt nicht mehr, wenn sie die Voraussetzung für einen attraktiven Wohnort mit flexibler Kinderbetreuung schafft?

Jedoch hat sich an diesen Strukturen in den vergangenen Jahren sehr wenig geändert hat. Einzig der Ruf auf Beteiligung der Eltern an den Gebühren, wird zu jeder Haushaltsrunde bemüht und alljährlich wird an der Kostenspirale gedreht. Das Thema soll nicht heruntergespielt werden, nach dem Motto, „ein paar Euro können die Eltern schon dazu geben, schließlich können dafür beide ihrem Beruf nachgehen.“ So darf die Frage erlaubt sein, wie sich ein 8h-Arbeitstag in Frankfurt mit den Öffnungszeiten der hiesigen Kitas vereinbaren lässt. Es ist den wenigsten vergönnt innerhalb der Gemeinde dem Beruf nachgehen zu können.

Ein familienfreundliches Schmitten muss auch für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv sein. Neben Aktivitäten in Vereinen muss es Möglichkeiten der Begegnung und der Jugendarbeit geben. Da hat Schmitten erheblichen Nachholbedarf und dies nicht nur aufgrund der angespannten Situation mit der Jugendwartin. Es ist Grundvoraussetzung entsprechende Angebote zu erarbeiten. Schließlich wünschen wir uns, dass ein Großteil der Jugend auch später seinen Lebensmittelpunkt hier in Schmitten wählt. Auch das geht nur durch Nachhaltigkeit.

 

b-now: Ihr Garant für Nachhaltigkeit! 

Aktuelles

Berichterstattung:

Berichte aus den Gremien

Tagespresse / Kommunalpolitik

 

Berichterstattung der b-now:

Einladung zur Gemeindevertretung (GVE) Sitzung im DGH Arnoldshain

Link zur GVE-Sitzung am Mittwoch, den 15. November 2017

 

Sitzungsunterlagen für GVE

am Mittwoch, dem 04. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Arnoldshain, DGH    Tagesordnung und Sitzungsunterlagen

 

Sitzungsunterlagen für GVE

am Mittwoch, dem 30. August 2017,     Tagesordnung und Sitzungsunterlagen

 

Sitzungsunterlagen für GVE am Mittwoch, dem 21. Juni 2017: Tagesordnung und Sitzungsunterlagen

 

Sitzungsunterlagen für GVE

am 10.05.2017 (Tagesordnung, Abschlussbericht KIGA+Beschlussvorschlag, 

Antrag)

Sitzungsunterlagen für GVE am 1.2.2017 (Tagesordnung, Anträge, Protokoll jetzt hier online)

b-now Temine:

  15. November 2017 ab 19:30 Uhr Sitzung der Gemeinde-vertretung im DGH Arnoldshain

 

Treffen Sie b-now:

Einladung zum Bürgerstammtisch:

07. Dezember um 19:30 Uhr im Restaurant "Taunushöhe" auf dem Treisberg

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